Fleischerei Otten will ins internationale Geschäft!
Meldung vom 29. August 2011 | Kommentare26. August 2011
Junge Union besucht Betrieb in Otterstedt 
OTTERSTEDT. Im Rahmen ihrer kleinen Sommertour besuchte die Junge Union Verden den Fleischerei-Betrieb Otten in Otterstedt und hatte hier die Möglichkeit sich einen Überblick über das Unternehmen bei laufender Produktion zu verschaffen. Bevor man Einlass ins Herzstück des Betriebes erhält, müssen allerdings einige Hygienevorschriften eingehalten werden. Haarnetz, Plastikkittel und Überstülper für die Schuhe mussten angezogen werden, anschließend Hände waschen und desinfizieren .
Geschäftsführerin Sabrina Otten führte die Gruppe zusammen mit Tochter und Auszubildenden Maren in die Suppenklößchenproduktion. Vom Riesenfleischwolf, Brühkessel über die Schockfrostung bis hin zur Verpackung sahen die jungen Interessierten alle Produktionsschritte, und auch die Lager- und Kühlräume.
Zum Schluss kam die Besucher-Gruppe zusammen mit den anderen Mitarbeiten in den Genuss von Ottens Bratwurst – frisch von Grill. Hier bot sich die Gelegenheit zum ausführlichen Gespräch. So erzählte Sabrina Otten, dass sich der Familienbetrieb mit Tochter Maren in der vierten Generation auf Expandierungskurs befindet. „Wir lassen uns gerade nach den höchsten Hygienevorschriften zertifizieren, damit wirklich alle Inhalte exakt nachverfolgt werden können. Diese Qualitätssteigerung ist eine sehr große Investition für uns als Familienbetrieb, die uns aber sehr am Herzen liegt“, erklärt die Chefin weiter.
In naher Zukunft sollen auch Kunden aus dem Ausland beliefert werden. Durch dieses Wachstum erhofft sich das Unternehmen seine Angestelltenzahl von derzeit 6 weiter auszubauen. Aber hier hat der Ausbildungsbetrieb auch schon seine Probleme. „Ich bin eine Exotin bei den Ausbildungsberufen“, gab Auszubildende Maren Otten zu bedenken. Im Fleischerei-Handwerk gibt es kaum noch Nachwuchs. So soll es in den BBS Verden kaum noch Fleischerei-Auszubildende geben, sodass Maren Otten mittlerweile in Zeven zur Schule geht. Sabrina Otten warb für den Beruf des Fleischers: „Wer einen sicheren und zukunftsträchtigen Arbeitsplatz haben möchte, der sollte Fleischer werden.“ Auch das Unternehmen Otten möchte nächstes Jahr wieder einen neuen Ausbildungsjahrgang zur Fleischerin oder zum Fleischer die Chance zur Zukunftssicherheit geben. Bewerbungen sind für das nächste Ausbildungsjahr herzlich willkommen.


